Wovon
sind Bräunungsgrad und -dauer abhängig?
Zuerst
einmal vom Hauttyp. Er bezeichnet den
genetisch festgelegten Grad der Lichtempfindlichkeit. Denn jeder
Hauttyp verträgt unterschiedliche Dosen an UV-Strahlung.
Der
Typ I verträgt gerade nur das an Strahlung, was er normalerweise
täglich im Freien erhält. Jede zusätzliche Strahlung,
sei es durch Sonnenbäder oder im Solarium, ist fŸr ihn schon
zuviel. Dieser Typ hat immer eine helle Hautfarbe.
Die
Hauttypen von II bis IV können aufsteigend mehr Strahlung
an ihre Haut lassen. Ihre Farbe kann, von Typ zu Typ steigend,
immer brauner sein, bzw. werden.
Hauttyp
IV hei§t auch Mittelmeer-Typ. Der Typ V hat von Natur aus
braune Haut.
Der
zweite Faktor sind die in der Oberhaut schon vorhandenen Pigmente.
Wenn in der Basalzellenschicht schon Melanin gebildet ist, wird
die UV-A-Strahlung bereits vorhandene Melanosome färben.
Diese sogenannte spontane Pigmentierung , abhängig
von vorhandenen Melanosomen, ist einerseits erblich bedingt.
Au§erdem spielen regelmä§ige Sonnen- oder Solarienbäder
eine Rolle.
Wer
sich öfter bräunt, dessen Haut pigmentiert auch stärker
spontan. Die nur durch UV-A-Strahlung erzeugte Farbe verschwindet
allerdings schon nach kurzer Zeit (2 - 3 Tage) wieder. Es fehlt
auch die anregende Wirkung von Sonnenbädern mit dem gesamten
bräunungswirksamen Spektrum von UV-A- und UV-B-Strahlung.